Zafer Şenocak: WORT.BRÜCHE: Fragmente einer Sprache des Vertrauens
07.–08.06.2016 · Warburg-Haus Hamburg
Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik
Im Sommersemester 2016 übernimmt Zafer Şenocak die von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius geförderte „Hamburger Gastprofessur für Interkulturelle Poetik“. Der für seine Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte vielfach ausgezeichnete Schriftsteller hält eigens für diesen Anlass geschriebene Vorlesungen zum Thema „WORT.BRÜCHE: Fragmente einer Sprache des Vertrauens“. Dabei geht es ihm um Bedingungen des literarischen Schreibens wie auch die „Tausendundeine Nacht“ innerhalb der deutschen Literatur und Kultur, die Auseinandersetzung mit Identitätskonstrukten vermittels neuer Sprachgefüge und die Frage nach dem „Deutschsein“, wie er selbst kommentiert.
Den aktuellen Flyer zur Veranstaltung können Sie hiereinsehen.
Internationale Tagung in Anwesenheit des Autors Donnerstag, 07. Juli 2016
Warburg-Haus Hamburg
Heilwigstr. 116
9.00 - 9.10 Uhr Begrüßung Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Leiterin der Tagung, Universität Hamburg
9.10 - 9.50 Uhr Eine Sprache des Vertrauens? Zur interkulturellen Poetik Zafer Şenocaks Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Universität Hamburg
9.50 - 10.30 Uhr Die Zunge als Ort, Organ, Werkzeug und Metapher eines kritischen Vertrauensbegriffs bei Zafer Şenocak Prof. Dr. em. Moray McGowan, Trinity College Dublin, Irland
10.30 - 10.50 Uhr Kaffeepause
10.50 - 11.30 Uhr Beschreiben, einschreiben, erschreiben. Zur politischen Sprach-Architextur im Werk Zafer Şenocaks Thorben Päthe, M.A., Universität Zürich, Schweiz
11.30 - 12.10 Uhr Jenseits von Treue und Verrat: Zur ironischen Poetik des Übersetzers Prof. Dr. Deniz Göktürk, University of California, Berkeley, US
12.10 - 13.30 Uhr Mittagspause
13.30 - 14.10 Uhr Sprache, Sex und Religion. Ambivalenzen im Werk Zafer Şenocaks Prof. Dr. Michael Hofmann, Universität Paderborn
14.10 - 14.50 Uhr In seinen Worten: Mystische Bezüge im Werk Zafer Şenocaks Dr. Karin Yeşilada, Ruhr-Universität Bochum
14.50 - 15.30 Uhr Religiöse Lebenswelten in Zafer Şenocaks Werk Prof. Dr. Kader Konuk, Universität Duisburg-Essen
15.30 - 16.00 Uhr Kaffeepause
16.00 - 16.40 Uhr Zafer Şenocaks west-östlicher Diwan. Lyrische Grenzgänge eines Kosmopoliten PD Dr. Ulrich Johannes Beil, Universität Zürich, Schweiz
16.40 - 17.20 Uhr Wortbrüche – Wortbrücken. Zur Poesie Zafer Şenocaks PD Dr. Anne-Rose Meyer, Bergische Universität Wuppertal
Freitag, 08. Juli 2016
Warburg-Haus Hamburg
Heilwigstr. 116
9.00 - 9.40 Uhr Vertrautes Unvertrautes in Zafer Şenocaks „Pavillon“ und „Deutsche Schule“ Dr. Tom Cheesman, Swansea University, UK
9.40 - 10.20 Uhr Die literarische Maschine: Zum „futuristen-epilog“ von Berkan Karpat und Zafer Şenocak Prof. Dr. Margaret Littler, University of Manchester, UK
10.20 - 11.00 Uhr Traumvertrauen. Zur (Re-)Konstruktion von Geschichte in Zafer Şenocaks „Gefährliche Verwandtschaft“ Sarah Steidl, M. A., Universität Hamburg
11.00 - 11.20 Uhr Kaffeepause
11.20 - 12.00 Uhr Deutschsein – Şenocak als Aufklärer Dr. Yasemin Dayioğlu-Yücel, İstanbul Üniversitesi, Türkei
12.00 - 12.40 Uhr „Im Augenblick ist es mit dem genauen Denken in Deutschland nicht gut bestellt.“ Zu Zafer Şenocaks „Deutschsein. Eine Aufklärungsschrift.“ Prof. Dr. Manfred Weinberg, Karls-Universität Prag, Tschechien
12.40 - 13.20 Uhr Abschlussgespräch mit Zafer Şenocak
Koordination
Prof. Dr. Ortrud Gutjahr, Neuere deutsche Literatur und Interkulturelle Literaturwissenschaft, Universität Hamburg
Weitere Informationen finden Sie hier